Vorsorgevollmacht (VVM)

Eine Vorsorgevollmacht bevollmächtigt gemäß deutschem Recht eine Person, für eine andere Person im Falle einer Notsituation alle, bzw. bestimmte Aufgaben zu erledigen. Der Bevollmächtigte wird mit der Vorsorgevollmacht zum Vertreter im Willen: anstelle des nicht mehr entscheidungsfähigen Vollmachtgebers entscheidet die bevollmächtigte Person für ihn.

Unbedingtes und uneingeschränktes persönliches Vertrauen setzt eine Vorsorgevollmacht vom Vollmachtgeber zum Bevollmächtigten voraus. Daher sollte eine Vorsorgevollmacht nicht leichtfertig erteilt werden. Die Rechtsgrundlage in Deutschland für das Handeln des Bevollmächtigten ist nach § 164 ff. BGB geregelt, während das Verhältnis zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem in § 662 ff. BGB geregelt ist.